Französisches Roulette: Regeln, Einsätze und Hausvorteil erklärt

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Peter Ward, iWild Casino content team
Published September 9, 2026 10 min read Fact-checked
French Roulette

Französisches Roulette ist ein Spiel mit nur einer Null und basiert auf demselben Kessel wie europäisches Roulette. Zwei besondere Regeln unterscheiden es jedoch: La Partage und En Prison. Beide können Spielern einen Teil ihres Einsatzes zurückgeben, wenn die Kugel auf der Null landet. Dadurch ist französisches Roulette besonders für vorsichtige Spieler attraktiv.

In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie das Spiel funktioniert, was La Partage und En Prison tatsächlich bewirken und welche Einsätze Sie platzieren können. Außerdem vergleichen wir französisches Roulette mit amerikanischem und europäischem Roulette, erklären den Hausvorteil und zeigen, worauf Sie bei Roulette-Tischen bei iWild Casino achten sollten.

Was ist französisches Roulette?

Französisches Roulette wird wie europäisches Roulette auf einem Kessel mit 37 Fächern und nur einer Null gespielt. Der klassische Spielablauf wird dabei um eine spielerfreundlichere Regel ergänzt. Wenn die Null erscheint, können spezielle Regeln den Hausvorteil bei berechtigten Even-Money-Einsätzen reduzieren.

Trotz seines Namens ist französisches Roulette nicht auf Casinos in Frankreich beschränkt. Es ist weltweit online verfügbar. Seine Bezeichnung bezieht sich auf die besonderen Regeln und nicht auf den Ort, an dem das Spiel angeboten wird.

Bei iWild können Sie dieses elegante Tischspiel neben einer großen Auswahl an Online-Slots und weiteren beliebten Casinospielen genießen.

So spielen Sie französisches Roulette

Möchten Sie das Spiel ausprobieren? Wählen Sie zunächst Ihren Einsatz und platzieren Sie Ihre Wetten auf dem Spieltisch, bevor der Dealer das Rad in Bewegung setzt. Sie können Zahlen, Farben, Zahlenbereiche oder andere verfügbare Kombinationen auswählen.

Anschließend drehen sich Kessel und Kugel in entgegengesetzte Richtungen, bis die Kugel in einem Fach zur Ruhe kommt. Gewinnende Einsätze werden entsprechend ihrer Quote ausgezahlt, während verlorene Einsätze vom Tisch entfernt werden.

Der grundlegende Ablauf ist identisch mit dem europäischen Roulette. Der einzige wichtige Unterschied besteht darin, wie sich die Null auf berechtigte Even-Money-Einsätze auswirkt. Diese spielerfreundliche Besonderheit wird im nächsten Abschnitt erklärt. Sobald Sie diese Regel verstanden haben, können Sie französisches Roulette als Teil unserer umfangreichen Spielauswahl entdecken.

La Partage und En Prison – die Regeln, die französisches Roulette prägen

La Partage und En Prison sind die Regeln, die französischen Roulette-Spielern den größten Vorteil bieten. Sie gelten ausschließlich für Even-Money-Einsätze, beispielsweise Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade und Niedrig/Hoch.

Bei La Partage verlieren Sie bei einer Null nur die Hälfte Ihres Einsatzes. Bei einem Einsatz von 10 € werden beispielsweise 5 € zurückgegeben, während die verbleibenden 5 € verloren sind.

En Prison bietet denselben Schutz auf eine andere Weise. Ihr vollständiger Einsatz wird für den nächsten Dreh zurückgehalten. Gewinnt dieser Dreh, erhalten Sie Ihren ursprünglichen Einsatz ohne zusätzlichen Gewinn zurück. Verliert er, ist der gesamte Einsatz verloren.

Ein Casino bietet normalerweise entweder die eine oder die andere Regel an, nicht beide. Genau diese Schutzmechanismen sorgen dafür, dass der Hausvorteil bei Even-Money-Einsätzen im französischen Roulette niedriger ist.

Einige landbasierte Casinos wenden die Regeln je nach Tisch an. Prüfen Sie daher immer die Regelkarte. Online-Spieler können außerdem aktuelle Aktionen ansehen, die gut zu gleichmäßigen Even-Money-Einsätzen passen.

Einsatzarten beim französischen Roulette

Französisches Roulette bietet zwei grundlegende Einsatzkategorien, die genauso angeordnet sind wie das europäische Roulette-Feld. Innenwetten beziehen sich auf bestimmte Zahlen, während Außenwetten größere Zahlengruppen abdecken.

Beide Möglichkeiten bieten ein unterschiedliches Verhältnis zwischen Risiko und Gewinn. Die richtige Wahl hängt davon ab, ob Sie höhere mögliche Auszahlungen oder häufigere Gewinne bevorzugen.

Innenwetten

Innenwetten werden direkt auf dem Zahlenfeld platziert. Sie decken eine einzelne Zahl oder eine kleine Zahlengruppe ab und bieten höhere Auszahlungen, aber eine geringere Gewinnwahrscheinlichkeit.

Zu den häufigsten Arten gehören:

  • Straight Up: Eine Zahl
  • Split: Zwei Zahlen
  • Street: Drei Zahlen
  • Corner: Vier Zahlen
  • Line: Sechs Zahlen

Je mehr Zahlen abgedeckt werden, desto niedriger fällt die mögliche Auszahlung aus.

Außenwetten

Außenwetten befinden sich am Rand des Zahlenfelds und decken größere Zahlengruppen ab. Sie bieten normalerweise kleinere, dafür häufigere Auszahlungen.

Zu den Standardoptionen gehören:

  • Rot/Schwarz
  • Gerade/Ungerade
  • Niedrig/Hoch
  • Dozens
  • Columns

La Partage und En Prison gelten ausschließlich für die Even-Money-Optionen: Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade und Niedrig/Hoch. Sobald Sie die Möglichkeiten kennen, können Sie sich einloggen, spielen und selbst einige Einsätze platzieren.

Announced Bets – Voisins, Tiers, Orphelins, Jeu Zéro, Finales

Announced Bets oder „Call Bets“ gruppieren Zahlen nach ihrer tatsächlichen Position auf dem Roulettekessel – nicht nach ihrer Position auf dem üblichen Zahlenfeld. Sie sind ein klassisches Merkmal europäischer Roulette-Varianten und verleihen jedem Dreh etwas zusätzliches Flair.

  • Voisins du Zéro: Deckt die 17 Zahlen rund um die Null ab.
  • Tiers du Cylindre: Deckt 12 Zahlen auf dem gegenüberliegenden Abschnitt des Kessels ab.
  • Orphelins: Deckt die übrigen Zahlen außerhalb dieser beiden Bereiche ab.
  • Jeu Zéro: Konzentriert sich auf eine kleinere Zahlengruppe direkt rund um die Null.
  • Finales en Plein oder à Cheval: Gruppiert Zahlen mit derselben Endziffer – entweder als Straight-Up- oder als Split-Einsätze.

Traditionell nennen Spieler diese Kombinationen dem Dealer, der anschließend die Jetons platziert. Online-Tische machen dies meist einfacher: Ein spezieller, an die Kesselbahn angelehnter Einsatzbereich ermöglicht es Ihnen, dieselben kesselbasierten Einsätze per Mausklick auszuwählen.

Vergleich von französischem, amerikanischem und europäischem Roulette

Auf den ersten Blick sehen französisches und europäisches Roulette nahezu identisch aus. Auch mathematisch basieren beide Spiele auf derselben Grundlage. Beide verwenden einen Kessel mit 37 Fächern: den Zahlen 1 bis 36 sowie einer einzigen Null.

Der entscheidende Unterschied zeigt sich, wenn die Null fällt. Französisches Roulette kann La Partage oder En Prison anbieten. Dadurch erhalten Spieler bei Even-Money-Einsätzen zusätzlichen Schutz und der Hausvorteil dieser Einsätze sinkt.

Amerikanisches Roulette enthält ein zweites grünes Fach: die Doppelnull. Mit insgesamt 38 Fächern weist es bei allen Standardwetten einen deutlich höheren Hausvorteil auf und bietet normalerweise keine vergleichbare spielerfreundliche Regel.

Welche Variante sollten Sie also wählen? Französisches Roulette ist für Spieler, die bevorzugt Even-Money-Einsätze platzieren, die bessere Wahl. Bei allen anderen Einsätzen entspricht es dem europäischen Roulette, während beide Varianten mit nur einer Null bessere Quoten als amerikanisches Roulette bieten.

Andere Roulette-Varianten im Überblick

Französisches, europäisches und amerikanisches Roulette sind die drei wichtigsten Kesselvarianten, denen die meisten Spieler begegnen. Jede Variante hat ihr eigenes Zahlenfeld, eigene Regeln und einen eigenen Hausvorteil.

Einige Casinos bieten außerdem weniger verbreitete Formate an, beispielsweise Mini Roulette mit einem kleineren Kessel und weniger Zahlenfächern oder Multi-Wheel-Roulette, bei dem ein Einsatz gleichzeitig auf mehreren Kesseln gespielt werden kann.

Diese Varianten können interessant sein, sind jedoch deutlich weniger verbreitet als die drei klassischen Formen. Prüfen Sie vor dem Spiel immer das Kessellayout und die Auszahlungstabelle.

Quoten und Hausvorteil beim französischen Roulette

Bei den meisten Einsatzarten beträgt der standardmäßige Hausvorteil beim französischen Roulette 2,70 % – genauso wie beim europäischen Roulette. Das gilt beispielsweise für Straight-Up-, Split-, Street- und Corner-Einsätze sowie für Dozens und Columns.

La Partage oder En Prison senkt den Hausvorteil bei Even-Money-Einsätzen wie Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade und Niedrig/Hoch jedoch auf ungefähr 1,35 %.

Dieser Unterschied ist langfristig relevant. Spieler, die hauptsächlich Even-Money-Ergebnisse wählen, haben beim französischen Roulette einen tatsächlich niedrigeren langfristigen Hausvorteil als beim europäischen Roulette, obwohl beide Spiele denselben Kessel verwenden.

EinsatzartHausvorteil beim französischen RouletteHausvorteil beim europäischen RouletteHausvorteil beim amerikanischen Roulette
Even-Money-Einsätze1.35%*2.70%5.26%
Alle anderen Einsätze2.70%2.70%5.26%

* Vorausgesetzt, La Partage oder En Prison findet Anwendung.

Strategien und Tipps für französisches Roulette

Cleveres Spielen bedeutet weniger, einem geheimen System nachzujagen, sondern vielmehr, fundierte Entscheidungen zu treffen. Jeder Dreh ist unabhängig. Kein Muster und keine Einsatzfolge kann die zugrunde liegenden Gewinnwahrscheinlichkeiten verändern.

Am sinnvollsten ist es, die spielerfreundlichen Regeln des französischen Roulettes bewusst zu nutzen, ein klares Bankroll-Limit festzulegen und Vorhersagen auf Grundlage kürzlich gefallener Zahlen zu vermeiden. Diese einfachen Gewohnheiten können Ihre Spielrunde kontrollierter, angenehmer und besser informiert machen.

Bevorzugen Sie Even-Money-Einsätze, um den Wert von La Partage/En Prison zu maximieren

Der wichtigste mathematische Vorteil des französischen Roulettes gegenüber dem europäischen Roulette gilt ausschließlich für Even-Money-Einsätze. Dazu gehören Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade und Niedrig/Hoch.

Wenn Sie von La Partage oder En Prison profitieren möchten, sollten Sie einen größeren Teil Ihrer Einsätze auf diese Optionen setzen. Innenwetten erhalten keinen besonderen Schutz und unterliegen daher dem standardmäßigen Hausvorteil von 2,70 %.

Ignorieren Sie „heiße“ Zahlen

Eine Zahl, die kürzlich mehrmals erschienen ist, hat keine größere Wahrscheinlichkeit, erneut zu fallen. Jeder Dreh ist unabhängig, zufällig und wird nicht durch vorherige Ergebnisse beeinflusst.

Das Beobachten „heißer“ Zahlen kann unterhaltsam sein, besitzt aber keinerlei mathematische Aussagekraft. Dasselbe gilt für „kalte“ Zahlen, die scheinbar überfällig sind.

Gelten klassische Einsatzsysteme weiterhin?

Systeme wie Martingale und Fibonacci funktionieren beim französischen Roulette genauso wie bei jeder anderen Roulette-Variante. Sie verändern die Einsatzhöhe, nicht jedoch die Wahrscheinlichkeiten des Kessels oder den Hausvorteil.

La Partage und En Prison lassen sich am natürlichsten mit gleichbleibenden Einsätzen auf geeignete Even-Money-Optionen kombinieren. Aggressive Einsatzsteigerungen können das Risiko schnell erhöhen, ohne Ihre langfristigen Gewinnchancen zu verbessern.

Wenn Sie sich für Strategien bei anderen Tischspielen interessieren, können Sie auch unseren Baccarat-Strategie-Leitfaden erkunden.

Einige interessante Fakten über französisches Roulette

Lange bevor die amerikanische Variante eine zweite Null hinzufügte, trug das ursprüngliche Format mit nur einer Null zur Entwicklung des modernen Roulettes bei, wie wir es heute kennen.

Der französische Einfluss ist in der Sprache der Casinos noch immer deutlich zu erkennen. Begriffe wie Voisins, Orphelins und Tiers sind in Online-Casinos weltweit verbreitet – auch in Märkten, in denen Französisch nicht häufig gesprochen wird.

Diese Begriffe haben sich gehalten, weil sie bestimmte Bereiche des Kessels präzise beschreiben und mittlerweile zur Standardsprache des französischen Roulettes gehören.

Französisches Roulette auf dem Mobilgerät spielen

Französisches Roulette sollte sich auf dem Smartphone flüssig, übersichtlich und angenehm spielen lassen. Achten Sie auf ein klares Einsatzfeld, in dem Zahlen, Außenwetten und kesselbahnähnliche Announced Bets leicht zu finden sind, ohne dass Sie ständig hinein- und herauszoomen müssen.

Die Animation des Kessels sollte auch bei einer normalen mobilen Datenverbindung flüssig laufen. Öffnen Sie vor Ihrem ersten Einsatz das Informationsfeld des Spiels und prüfen Sie die Regeln zu La Partage und En Prison, damit es während des Spiels keine Überraschungen gibt.

Warum La Partage und En Prison nur für Even-Money-Einsätze gelten

Der Grund ist einfach: Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade und Niedrig/Hoch zahlen jeweils 1:1 aus. Da die Auszahlung dem ursprünglichen Einsatz entspricht, kann La Partage die Hälfte davon zurückgeben, während En Prison den vollständigen Betrag für einen weiteren Dreh zurückhalten kann.

Stellen Sie sich vor, Sie setzen 10 € auf Schwarz und die Kugel landet auf der Null. Bei La Partage erhalten Sie 5 € sofort zurück. Bei En Prison wartet der gesamte Betrag von 10 € auf das nächste Ergebnis.

Andere Einsätze folgen nicht dieser einfachen Struktur. Ein Straight-Up-Einsatz zahlt 35:1, ein Corner-Einsatz 8:1 und Dozens oder Columns zahlen 2:1. Derselbe Schutzmechanismus würde daher eine völlig andere Berechnung erfordern.

Der niedrigere Hausvorteil beim französischen Roulette gilt deshalb nur für Even-Money-Einsätze – ein wichtiges Detail, das leicht übersehen wird.

Häufig gestellte Fragen

Französisches und europäisches Roulette verwenden denselben Kessel mit 37 Fächern und nur einer Null. Der Unterschied liegt ausschließlich in den Regeln: Französische Tische können bei einer Null La Partage oder En Prison für berechtigte Even-Money-Einsätze anbieten.

La Partage immediately returns half your stake when zero defeats an eligible even-money bet. En Prison holds your full stake for one more spin, returning it if the next result wins, without extra profit.

La Partage gibt die Hälfte Ihres Einsatzes sofort zurück, wenn die Null einen berechtigten Even-Money-Einsatz besiegt. En Prison hält Ihren vollständigen Einsatz für einen weiteren Dreh zurück und zahlt ihn zurück, wenn das nächste Ergebnis gewinnt – ohne zusätzlichen Gewinn.

Französisches Roulette bietet speziell bei berechtigten Even-Money-Einsätzen die besten Quoten, wenn La Partage oder En Prison gilt. Bei allen anderen Einsätzen ist die mathematische Ausgangslage identisch mit dem europäischen Roulette und nicht besser.

Sie benötigen keine vollständig andere Strategie. Wenn Sie Ihre Einsätze jedoch stärker auf Even-Money-Optionen konzentrieren, können Sie La Partage oder En Prison besser nutzen. Bankroll-Kontrolle und realistische Erwartungen bleiben ebenso wichtig.

Ja. Standard-Einsatzsysteme können verwendet werden, da sie lediglich die Einsatzhöhe verändern. Jeder Dreh bleibt unabhängig und die zugrunde liegenden Quoten bleiben unabhängig von der gewählten Roulette-Variante gleich.

Ja. Französisches Roulette ist normalerweise auf Mobilgeräten verfügbar. Eine gute mobile Version sollte dieselben Einsätze wie die Desktop-Version bieten, über ein übersichtliches Layout verfügen und einen einfachen Zugriff auf die Spielregeln ermöglichen.

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